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ALiBABA - Checkliste

  • Autorenbild: Stephan Hänni
    Stephan Hänni
  • 3. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Feb.

Augen zu und durch..., zumindest denken dies viele, wenn sie ins Bett gehen.

33% der Menschen kommen nachts nicht richtig zur Ruhe. Schlafmangel erhöht das Risiko für Depression, Herzinfarkt, Demenz und Übergewicht, um nur einige Risiken zu nennen.

Bei vielen Menschen wächst die Verzweiflung, wenn es Nacht wird und man ans Schlafen denkt. Leider suchen viele Menschen keine Hilfe oder wissen nicht, was ein schlechter Schlaf alles anfangen kann. Viele Menschen kaufen sich Medikamente, Schlaftees, schwere Bettdecken, Melatonin - Gummibärchen oder Ratgeberbücher. Doch bei den meisten bleibt dies alles ohne grossen positiven Effekt. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass sich so einige Menschen schämen um professionelle Hilfe anzunehmen. Es gibt aber auch Menschen welche den schlechten Schlaf über Wochen, Monate und gar Jahre verdrängen und in der Hoffnung leben, dass dies dann schon irgendwann besser wird, oder dass man hierbei eh nichts machen könne.

Es muss schleunigst etwas getan werden, dass wir ein Bewusstsein bekommen, wie wichtig der Schlaf für unsere Gesundheit selbst, aber auch für andere Personen und übrigens auch für Firmen ist. Der Schlaf ist, auch wenn man dies gerne sagt, nichts was man weglassen darf. Gerade auch in unserer Leistungsgesellschaft umso wichtiger, dass man die Leistung auch erbringen kann. Wenn wir schlafen passiert gerade auch in unserem Kopf sehr viel.

Ich habe eine Checkliste erstellt, worin Sie einen Einblick in Ihre Schlafgewohnheiten gewinnen können. Bei einer Schlafberatung erhalten Sie zudem zusätzliche Anregungen, wie Sie besser zur Ruhe kommen.


Die ALiBABA - Checkliste der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM) wurde u.a. als Instrument zur Erfassung der chronischen Insomnie entwickelt.


Das Akronym ALiBABA steht für Art der Schlafprobleme, Liegezeit, Befindlichkeit am Tag, Auslöser der Insomnie, Bisherige Therapieansätze, Anhang weiterer relevanter Partner.



Kennen Sie das "Pollyanna - Prinzip?"


Das Pollyanna Prinzip
Angst

Wir bekommen im Leben immer wieder neue Aufgaben, Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen um auch mental zu wachsen.


Ich erlebe bei Gesprächen um den Schlaf immer wieder, dass das Gedankenkarussell gerade im Bett, bei einigen Menschen, stark am Drehen ist und viele vom Schlaf abhalten.



Eine Krise hier, Konflikte dort und immer wieder wird man vom Leben in den «Arsch» getreten. Zumindest kommt es einigen ab und wann so vor.


Eine Krise hat aber auch den Vorteil, den Kompass neu auszurichten und Korrekturen anzubringen, sofern man darin die Chance sieht und diese auch annimmt.


Haben Sie auch schon einmal vom «Pollyanna-Prinzip» gehört?

Hier geht es darum, dass man sich darüber bewusst ist, dass es im Leben negative Fakten und Realitäten gibt. Man konzentriert sich aber nur auf das Positive.


(Pollyanna ist der Titel eines 1913 erschienenen Kinderbuches der US-amerikanischen Autorin Eleanor Hodgman Porter. Im Buch wird erzählt, wie die elfjährige Waise Pollyanna Whittier versucht, in jeder Lebenssituation etwas gutes zu finden. (So sagt sie immer wieder: "Ich bin froh, dass... ) Ich kann das Buch von nur empfehlen.)


Auch ich habe ab und wann wieder so eine Phase, wo ich denke: «Weshalb ist das gerade mir passiert... ». Doch dann kommt mir dieses Buch in den Sinn und ich denke «Jede Krise hat auch Vorteile, aus denen man lernen kann. Was will mir diese Situation also genau zeigen, was ist das Gute daran?»


Wussten Sie, dass unser innerer Kompass von Natur aus, auf Zuversicht gepoolt ist und wir positives schneller aus unserem «Speicher» abrufen können?

Zumindest geht es mir so.

Wenn ich einige Jahre zurückblicke, so kommen mir die positiven Ereignisse und Erfahrungen als erstes in den Sinn. In jeder Krise konnte ich mich quasi neu erfinden und daran wachsen.

Wenn ich heute in eine unangenehme Situation hineingerate, so denke ich an die schönen Momente und Erlebnisse, welche ich aus der letzten Krise gelernt habe. Dies gibt mir dann immer wieder Mut und Zuversicht.


Wenn man in eine Krise hineinschlittert, so ist Angst und Panik oft nicht weit weg und verhindert in dem Moment oft, dass man auf seine Erfahrungen zurückgreift. Das ist aber auch gut und darf einige Zeit andauern.

Es ist aber entscheidend, wie man danach mit der Angst umgeht.

Verdrängt oder verleugnet man die Angst und die Situation, so kann es sein, dass diese Gegebenheit einem noch lange, wenn auch unbewusst, Kraft und Energie raubt und blockiert. Umso wichtiger ist es, diese Angst, diese Ungewissheit und diese Situation aufzulösen und zu verarbeiten.

Wichtig bei der Verarbeitung ist, gerade auch was das Umfeld der betreffenden Person betrifft, Sicherheit, Geborgenheit, Verbundenheit und Liebe.


Einige Anregungen, wie man mit Schicksalsschläge umgehen könnte:


Angst auflösen:

Die Angst zeigt uns, dass wir es mit einer ernsten Bedrohung oder Situation zu tun haben. Daher ist die Angst auch ein grosser Helfer.

Helfen könnte dabei mit jemandem, dem man vertraut darüber zu sprechen. Scheuen Sie sich nicht, darüber zu sprechen. Im Gegenteil, darüber zu sprechen tut ganz gut. Auch neue Rituale einzuführen kann ein grosser Helfer sein.


Die Natur:

Die Natur ist immer ein guter Helfer. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie sich sicher und wohl fühlen. Richen Sie die Natur, berühren Sie Bäume und geniessen Sie die Töne.


Blickwinkel:

Versuchen Sie den Blickwinkel zu verändern. Versuchen Sie etwas positives aus der Situation zu sehen. Selbst das kleinste positive Merkmal kann letztlich eine grosse Wirkung haben.


Selbstblockade

Viele Menschen stehen sich durch ein starres Selbstbild oft selbst im Weg und selbst bei den kleinsten Schwierigkeiten fangen sie an, an sich zu zweifeln. "Ich kann gar nichts..." "Immer trifft es mich, bin ich wirklich so doof?" Menschem mit einem zu statischem Selbstbild setzen sich meist viel zu viel Druck auf.

Erlauben Sie sich Fehler zu machen. Erlauben Sie sich in eine Krise zu gleiten. Erlauben Sie sich nicht perfekt zu sein. Akzeptieren Sie Ihre Grenzen. Beachten Sie Misserfolge als Chance und versuchen Sie darin eine Herausforderung zu sehen.


Laufen, bewegen

Laufen und bewegen hilft den Kopf frei zu kriegen und hilft der Gesundheit.



(Sie werden vielleicht einwenden, dass es Krisen wie Unfälle oder schwere Krankheiten und Verletzungen gibt, die man nicht einfach so wegdenken kann. Da haben Sie vollkommen recht. Gerade dann ist es sinnvoll, sich Hilfe von Spezialisten gerade auch im Mentalen Bereich beizuziehen.)


Buchempfehlung:

Titel: Eleanor H. Porter, Pollyanna

Autor: Eleanor H. Porter

ISBN: 978-3-7306-0661-2

Hersteller: Anaconda Verlag


Ich wünsche Ihnen einen ganz schönen Wochenbeginn und eine erfolgreiche

Woche.


In Liebe

Stephan

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